Feuer
spuren

Internationales erzählfestival Lindenhofstrasse Gröpelingen, 04. und 05. Nov 2017

Feuerspuren 2017

Das internationale erzählfestival Bremen 05. und 06. Nov 2016, Lindenhofstrasse Gröpelingen mit verkaufsoffenem sonntag

 

Auch bei den zehnten FEUERSPUREN werden die ersten Funken des Festivals in der LANGEN NACHT DES ERZÄHLENS entzündet. Fünf in Gröpelingen schon bestens bekannte Erzähler/­innen machen sich aus allen Himmelsrichtungen auf den Weg ins Lichthaus und bringen Geschenke in Form von Geschichten für den Stadtteil mit: Geschichten, in denen die Außen­ oder Körpertemperatur steigt, hitzig debattiert wird oder bei denen uns heiß­-kalte Schauer über den Rücken laufen.

 
RAYMOND DEN BOESTERT, langjähriger Freund der FEUERSPUREN und Leiter der niederländischen Vertelacademie, macht sich seine eigenen Gedanken zum Klima­wandel und Löchern in Deichen. MARTIN ELLRODT aus Süddeutschland, derzeit
in Plzeň lebend, kennt Deiche nur aus der Ferne. Dafür erzählt er Geschichten davon, was passiert, wenn man über Nacht plötzlich zu einer anderen Kultur gehören soll. Tun wirklich alle immer das, was alle tun? Und was hat es mit Wölfen in einem multi­kulturellen Stadtteil auf sich?
 
Keine Wölfe, aber ein weißer Hirsch taucht in der Erzählung von RAGNHILD A. MØRCH auf, die sich zwischen Norwegen und Deutschland bewegt. Ist eigentlich alles so wie es scheint? Oder scheint es nur mir so? Scheinbar klare Konturen verschwimmen. So wie Hitze und Regen. In Brasilien gehören sie zusammen wie Gröpelingen und das Werftarbeiterdenkmal. LETICIA LIESENFELD ERDTMANN aus São Paulo erzählt davon. Und von der allgegenwärtigen Sehnsucht nach dem Meer – die sie ebenso gut kennt wie JULIA KLEIN aus Bremen. Zusammen widmen die beiden sich diesem großen Gefühl im deutsch­-portugiesischen Wechselspiel.
 
Weiter weg vom Meer, aber mitten auf der Lindenhofstraße in Gröpelingen hatte JULIA KLEIN eine Begegnung, die sie zu einer ganz anderen Geschichte inspirierte. Musika­lisch begleitet werden die Erzähler/­innen von BRICE SEA. 2012 war er zum ersten Mal dabei und reiste per Flugzeug aus der Côte d’Ivoire an. Dieses Mal kommt er mit dem Studententicket aus Nordrhein­-Westfalen und verknüpft traditionelle Musik aus Abidjan mit Jazz von der Musikhochschule in Osnabrück.